Tierisch guter Datenfunk
Die Nordic ID RF-Serie hat die Entscheider und Mitarbeiter der Fressnapf Tiernahrungs GmbH überzeugt: Nachdem in einer Testphase, die im Herbst 2003 gestartet worden war, zunächst 25 Filialen mit MDE-Geräten von Nordic ID ausgestattet wurden, wird die Warenwirtschaft Dewas heute in 1.000 Fachmärkten durch den Einsatz von mehr als 1.200 Nordic ID Geräten der RF-Serie optimiert.
Egal ob Tierzubehör und Tiernahrung für Hunde, Katzen, Mäuse oder Pferde – die Fressnapf Tiernahrungs GmbH bietet ein großes Sortiment mit über 10.000 Artikeln, die von Futtergroßgebinden über Tiefkühlnahrung bis hin zu Futter zum Selbermischen reichen. Innerhalb von 13 Jahren nach Gründung hat sich das Unternehmen zu Europas größter Fachhandelskette rund ums Tier entwickelt.
Die Entscheider des Krefelder Unternehmens beschlossen, die komplette Filial-IT umzustellen, um die Arbeitsprozesse einfacher und effektiver zu gestalten und einen noch besseren Kundenservice garantieren zu können. Im Rahmen des Projektes „TOPFIT“ (Totale Optimierung aller Prozesse und der Filial-Informations-Technologie) werden Kasse, Warenwirtschaft und das Backoffice in den Märkten und der Zentrale über verbesserte Prozesse und Systeme miteinander verbunden. Bei der Auswahl des MDE-Gerätes überzeugte die Nordic RF-Serie durch seine Flexibilität und Kompaktheit. Das Systemhaus Superdata in Hamburg hat eigens für diese Installation ein Interface für den Anschluss der Mobilcomputer an die Warenwirtschaftssoftware Dewas programmiert. Damit ist dieses System auf jede individuelle Anforderung von Fressnapf abgestimmt.
INNOVATIVE IT-LÖSUNGEN
Nachdem die Fressnapf-Gruppe 2003 auf über 2.000 Mitarbeiter angewachsen war und sich auch die Krefelder Systemzentrale und das Logistikzentrum auf rund 200 Personen vergrößert hatte, stand für die Entscheider des Unternehmens fest, dass eine innovative IT-Lösung entwickelt werden musste, die für schnellere und verbesserte Prozesse sorgen sollte. In den einzelnen Filialen war es vor allem wichtig, die interne Logistik und die Kassen in ein neues System einzubinden. Bisher konnten viele Arbeiten, wie die Warenbestandskontrolle, größtenteils nur am Hauptrechner im Backoffice-Bereich vorgenommen werden. Während dieser Zeit waren die Mitarbeiter für Nachfragen der Kunden nicht erreichbar. Durch den Einsatz der flexiblen Mobilcomputer können jetzt viele Tätigkeiten in den Verkaufsraum verlagert werden: Die Barcodes an den Produkten werden mit dem Scanner eingelesen und die Daten automatisch in Echtzeit an das Host-System weitergeleitet. Eine zusätzliche manuelle Eingabe in den PC entfällt. Bemerkt ein Mitarbeiter beispielsweise, dass von Whiskas die Sorte „Geflügel“ nicht mehr im Regal vorhanden ist, muss er diese nicht mehr am Hauptrechner nachbestellen, sondern kann den Auftrag einfach mit dem MDE-Gerät herausschicken. Der Nordci ID RF600/601 funkt die Bestellung an das Warenwirtschaftsprogramm „Dewas“, und dieses sendet den Auftrag an den Lieferanten weiter. Gleichzeitig stehen auch den Anwendern im Backoffice sofort alle Daten zur Verfügung, so dass jederzeit verlässliche Aussagen über die Verfügbarkeit der Produktpalette und der herausgegebenen Bestellungen gemacht werden können. Bernd Hilgenberg, verantwortlich für den Bereich EDV bei Fressnapf: „Unser Workflow und der Kundenservice hat sich in den 25 Testfilialen extrem verbessert, seitdem wir mit den Mobilcomputern arbeiten. Deswegen waren wir uns schon nach kurzer Zeit sicher, dass wir dieses System auch in allen anderen Filialen von Fressnapf installieren wollen.“
VIELFÄLTIGE EINSATZBEREICHE
Auch der Wareneingang wird mittels der Terminals optimiert. Bisher arbeitete man auch hier mit ausgedruckten Listen, in denen die ankommenden Waren einzeln eingetragen und in einem zweiten Schritt in den Hauptrechner übertragen wurde. Dies bedeutete nicht nur doppelten Arbeitsaufwand, sondern stellte zusätzlich eine erhöhte Fehlerquelle dar, da sämtliche Daten in den Hauptrechner nachgetragen werden mussten. Mit den neuen Mobilcomputern entfällt auch hier der zweite Arbeitsschritt: Das Einscannen der Barcodes der eintreffenden Ware und das Eingeben des Lagerortes reichen aus, alle Daten auf den aktuellen Stand zu bringen. Und falls ein Mitarbeiter beim Einsortieren in die Regale bemerkt, dass ein Regaletikett verschmutzt ist oder fehlt, kann er einen Neudruck ganz einfach mit dem Nordic ID RF600/601 in Auftrag geben. Bei der Fressnapf Tiernahrungs GmbH ist man mit der Anschaffung der mobilen Terminals hoch zufrieden. In den mit den Mobilcomputern von Nordic ID ausgestatteten Filialen sorgen die Geräte für einen reibungslosen und fehlerfreien Warenein- und -ausgang, sie werden für Bestellungen und Bestandsabfragen genutzt und vereinfachen die Inventuren. Bernd Hilgenberg: „Mich hat vor allem überzeugt, dass die Terminals so einfach zu bedienen sind wie ein Handy, da wir keine aufwendigen Schulungen mit unseren Mitarbeitern durchführen wollen. Die Tatsache, dass die Software ausschließlich auf dem Host-System läuft und dadurch bei Neuinstallationen oder Systemänderungen nicht jedes Gerät einzeln programmiert werden muss, bedeutet eine enorme Zeitersparnis und entspricht damit exakt unseren Wünschen.“
ZUKUNFTSWEISENDE INSTALLATIONEN
Die Installation der Mobilcomputer in den weiteren Filialen von Fressnapf gestaltet sich wieder als sehr unkompliziert – dafür sorgt allein schon die einfache Funkausleuchtung, die mit den Geräten vorgenommen werden kann. Die Funkbasisstation, die mehrere Terminals mit dem Hauptrechner verbinden kann, stellt sieben Funkkanäle zur Verfügung und kann mit weiteren Basisstationen vernetzt werden. So kann das Funknetz jederzeit mit einer beliebigen Anzahl von Funkterminals erweitert werden, die mit dem Host-System über eine oder mehrere Basisstationen in Verbindung stehen.
Wolf Heering, Key-Account-Manager bei Superdata: „Unsere Zusammenarbeit mit Nordic ID war sehr produktiv und wir sehen eine gute Basis, diesen Kontakt weiter auszubauen. Wir haben eine Standardschnittstelle programmiert, die ohne größeren Aufwand auch in andere bestehende Systeme eingebaut werden kann – dies bedeutet, dass wir Neu- und Altkunden eine schnelle und kostengünstige Installation der Mobilcomputer von Nordic ID ermöglichen können.“







